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Unwahrheiten per E-Mail

Immer öfter passiert es, dass Falschmeldungen im großen Stil per E-Mail verbreitet werden. In der Fachsprache werden solche Falschmeldungen als "Hoax" (engl. Schwindel, Falschmeldung, Ente) bezeichnet.
Verfasser von Hoaxes haben das Ziel, durch die enorme Verbreitung der E-Mails und deren Verschwendung an Bandbreite Mailserver und Netze zum Stillstand zu bringen und Menschen zu verunsichern.
Die aktuellsten Beispiele für Hoaxes sind unter anderem E-Mails über die Erstattung von GEZ-Gebühren und Warnungen vor Viren, bei denen vermeidlich gefährliche Systemdateien gelöscht werden sollen.

Woran erkennt man einen Hoax? Der Betreff der E-Mail weist mehr oder weniger aufdringlich auf eine Warnung hin. Man wird fast immer aufgefordert, diese Warnung so schnell es geht an möglichst viele Adressaten weiterzuleiten. Oft enthalten solche Mails Gewinnbenachrichtigungen, Warnungen vor Viren oder Sicherheitslücken, Pyramiden-Systeme oder Bitten um Hilfe, bei denen beispielsweise ein Knochenmarkspender gesucht wird.

Was tun, wenn man einen Hoax erhalten hat? Die Nachricht sollte auf keinen Fall weitergesendet werden. Durch jedes Weiterleiten wird die Kettenreaktion verstärkt und E-Mail-Systeme belastet. Die E-Mails sollten gegebenenfalls zur Analyse - als Falschmeldung gekennzeichnet - an den Mailanbieter weitergeleitet werde.

Weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr auf den Internet-Seiten des VHM.


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H.Carstens
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