Trotz aller Gegenmaßnahmen wächst die Menge der Spam-Mails weiter an.
Spam und kein Ende. Die Anti-Spam-Firma Brightmail gab jetzt bekannt, dass sich die Menge der versandten Spam-Mails im März gegenüber dem Vormonat um vier Prozent erhöht habe. Erst im Vergleich zum Vorjahres-März wird die ganze Dramatik der Entwicklung deutlich, schreibt der Anti-Spam-Experte auf seinen Internetseiten. Im März 2003 rauschten annähernd doppelt so viele Spam-Mails durchs Internet wie im März 2002.
In absoluten Zahlen ausgedrückt: Allein Brightmail identifizierte sechs Millionen Spam-Mail-Versendungen im Internet.
Spitzenreiter in der Spam-Hitliste bleibt weiterhin die "Nigeria"-Mail. Darin werden dem Empfänger hunderttausende US-Dollar angeboten, wenn man auf ihren Konten nigerianisches Erdöl-Geld parken könne. Allerdings müsse eine Bearbeitungsgebühr für die Anwaltskosten erhoben werden.
Unnötig zu erwähnen: Die nigerianischen Millionen gibt es nicht - und die Bearbeitungsgebühr ist futsch.
Insgesamt macht Werbung für Sex-Seiten 19 Prozent der Spam-Mails aus. Auf ebenfalls 19 Prozent kommt Produktwerbung. Den Vogel schießen aber Finanz-Spam-Mails ab. Mehr als jede vierte Werbesendung beschäftigt sich mit dem Thema Geld.
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