Schon wieder ist das Postfach voll – Dialerwerbung, Penisvergrößerung, irgendeine afrikanische Prinzessin, Cora, Verona, Katrin und Andrea, die dich ihren Schatzi nennen und noch vieles mehr. Und natürlich konnte die wichtige E-Mail des Chefs nicht mehr zugestellt werden. Damit dies zumindest bei Hotmail-Kunden in Zukunft nicht mehr so oft der Fall ist, hat sich Microsoft zu einem Gang vor Gericht entschieden – mit Klage gegen Unbekannt.
Der Sinn hinter der Klage: Jeder Spammer soll unmittelbar nach dem Erkennen seiner Tat als Beschuldigter in den Prozess mit einbezogen werden. Ein besonderer Dorn im Auge ist Microsoft auch das "abernten" der eigenen HotMail-Adressen. Darunter verstehen die Redmonder Adressensammler, die es gerne auf Hotmail-Adresse abgesehen haben. Gegen diese Aktionen macht der Konzern nun Dampf in Washington – endlich soll ein Gesetz gegen die "Harvester" verabschiedet werden.
Quelle:
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